Allgemeine Geschäftsbedingungen für Beratungsleistungen

Gilt für das Kennenlernen, die Lösungskonzept-Session und das schriftliche Lösungskonzept. Ausschließlich für Unternehmer (§ 14 BGB). Für digitale Produkte gelten die allgemeinen AGB.

§ 1 Anbieter und Geltungsbereich

  1. Anbieter ist René Koch, Eibenstraße 7, 65597 Hünfelden, E-Mail: office@rene-koch.com, USt-IdNr.: DE313327945 (im Folgenden „Anbieter“). Der Anbieter tritt unter den Marken „René Koch“ (rene-koch.com) und „The Spiritual Engineer“ (the-spiritual-engineer.com) auf.
  2. Diese AGB gelten für alle Beratungsleistungen des Anbieters, insbesondere das Kennenlernen, die Lösungskonzept-Session und das schriftliche Lösungskonzept.
  3. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, also an natürliche oder juristische Personen, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln (z. B. Betriebe, Selbstständige, Freiberufler). Mit der Buchung bestätigt der Kunde, als Unternehmer zu handeln. Verträge mit Verbrauchern (§ 13 BGB) werden nicht geschlossen.
  4. Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.

§ 2 Leistungen

  1. Kennenlernen: ein kostenloses, unverbindliches Gespräch von etwa 30 Minuten per Video. Es dient der Klärung, ob die Lösungskonzept-Session zum Anliegen des Kunden passt. Aus dem Kennenlernen entsteht keine Pflicht zur Buchung.
  2. Lösungskonzept-Session: ein Beratungsgespräch von 90 Minuten per Video. Gegenstand ist ein konkretes Anliegen des Kunden. Gemeinsam werden Ziel, Ist-Ablauf, Ursachen, Anforderungen und ein Lösungsweg erarbeitet.
  3. Schriftliches Lösungskonzept: Der Kunde erhält innerhalb von 48 Stunden nach der Session ein schriftliches Ergebnisdokument per E-Mail. Fällt das Fristende auf ein Wochenende oder einen gesetzlichen Feiertag, verlängert sich die Frist bis zum Ende des nächsten Werktags.
  4. Der Anbieter schuldet eine fachkundige Beratung und das Ergebnisdokument, nicht aber einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg beim Kunden.
  5. Der Anbieter erbringt keine Rechts- und keine Steuerberatung. Hinweise zu rechtlichen Anforderungen (z. B. Datenschutz, AI Act, Aufbewahrungspflichten) dienen der technischen und organisatorischen Umsetzung und ersetzen keine Prüfung durch eine dazu befugte Person.
  6. Eine Umsetzung der im Konzept beschriebenen Maßnahmen ist nicht Teil dieser Leistung. Sie kann gesondert beauftragt werden.

§ 3 Vertragsschluss und Termin

  1. Der Vertrag über die Lösungskonzept-Session kommt mit Abschluss der Bestellung über den Bestellprozess (Checkout) und der Zahlung zustande.
  2. Nach der Zahlung wählt der Kunde seinen Termin aus den angebotenen freien Zeiten. Bucht der Kunde innerhalb von zwölf Monaten nach Zahlung keinen Termin, verfällt der Anspruch auf die Session ohne Erstattung.
  3. Die Session findet per Video statt (Browser, ohne Konto und ohne App).

§ 4 Preise, Zahlung und Rechnung

  1. Es gilt der zum Zeitpunkt der Bestellung angegebene Preis. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
  2. Die Vergütung ist bei Bestellung im Voraus fällig.
  3. Der Kunde erhält eine Rechnung per E-Mail, in der Regel nach Erbringung der Leistung. Der Kunde ist mit elektronischen Rechnungen einverstanden, auch im Format einer E-Rechnung (z. B. ZUGFeRD).
  4. Anrechnung: Beauftragt der Kunde den Anbieter mit der Umsetzung von Maßnahmen aus dem Lösungskonzept, wird der Preis der Lösungskonzept-Session vollständig auf diesen Folgeauftrag angerechnet. Die Anrechnung gilt für Folgeaufträge, die innerhalb von drei Monaten nach der Session erteilt werden.

§ 5 Verschieben, Ausfall und Nichterscheinen

  1. Der Kunde kann einen gebuchten Termin bis 24 Stunden vor Beginn über den Link in der Buchungsbestätigung verschieben. Dies ist einmal möglich.
  2. Eine Stornierung mit Erstattung nach der Buchung ist nicht vorgesehen. Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.
  3. Erscheint der Kunde nicht oder sagt er später als 24 Stunden vor Beginn ab, gilt die Session als wahrgenommen. Der Anbieter kann aus Kulanz einen Ersatztermin anbieten; ein Anspruch darauf besteht nicht.
  4. Wartet der Anbieter nach Beginn 15 Minuten, ohne dass der Kunde erscheint oder sich meldet, gilt der Termin als nicht wahrgenommen.
  5. Muss der Anbieter einen Termin absagen (z. B. Krankheit), bietet er einen Ersatztermin an. Kommt innerhalb von vier Wochen kein Ersatztermin zustande, erstattet der Anbieter die gezahlte Vergütung vollständig.
  6. Bei technischen Störungen, die eine sinnvolle Durchführung verhindern, wird die Session ganz oder teilweise zu einem Ersatztermin nachgeholt.

§ 6 Mitwirkung des Kunden

  1. Der Kunde stellt die für die Beratung nötigen Informationen vollständig und zutreffend bereit und nimmt mit einer entscheidungsbefugten Person teil.
  2. Das Lösungskonzept beruht auf den Angaben des Kunden. Für Folgen unvollständiger oder unzutreffender Angaben haftet der Anbieter nicht.

§ 7 Aufzeichnung, Vertraulichkeit und Datenschutz

  1. Gespräche werden nur mit ausdrücklicher Einwilligung des Kunden aufgezeichnet. Aufzeichnung und Transkript werden auf eigenen Systemen des Anbieters verarbeitet und ausschließlich für die Erstellung des Lösungskonzepts genutzt. Die Aufzeichnung wird spätestens 30 Tage nach Übergabe des Konzepts gelöscht.
  2. Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Seite vertraulich und nutzen sie nur für die Zwecke dieses Vertrags. Dies gilt über das Vertragsende hinaus.
  3. Im Übrigen gilt die Datenschutzerklärung unter rene-koch.com/datenschutz.

§ 8 Nutzungsrechte am Lösungskonzept

  1. Der Kunde erhält an dem Lösungskonzept ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Recht zur Nutzung für eigene betriebliche Zwecke. Er darf es an Mitarbeitende und an Dienstleister weitergeben, die er mit der Umsetzung beauftragt.
  2. Methoden, Vorlagen und allgemeines Fachwissen des Anbieters bleiben beim Anbieter und dürfen weiter genutzt werden.
  3. Eine Veröffentlichung des Lösungskonzepts oder von Teilen daraus durch den Anbieter, auch anonymisiert als Beispiel, erfolgt nur mit Zustimmung des Kunden.

§ 9 Haftung

  1. Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
  2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens auf die Höhe der Vergütung für die betroffene Leistung.
  3. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

§ 10 Schlussbestimmungen

  1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
  2. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
  3. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: 12. Oktober 2026